Ikea: „Unsere Fleischbällchen sind aus verloren gegangenen Kunden“

Ikea: „Unsere Fleischbällchen sind aus verloren gegangenen Kunden“

Immer wieder gehen bei Ikea Kunden verloren, weil sie sich hoffnungslos verlaufen. Nun gibt das Unternehmen zu, aus ihnen ihre beliebten Fleischbällchen zu machen.

STOCKHOLM (fna) – Zehntausende Familien weltweit kennen das Problem: Angehörige wollen „nur noch kurz zu Ikea“, doch dann verschwinden sie spurlos auf Nimmerwiedersehen. Weil nun Interpol ermittelte, sah sich der schwedische Konzern dazu gezwungen, Stellung zu beziehen.

„Ja, unsere leckeren Fleischbällchen die wir in unseren Filialen verkaufen, bestehen aus dem Fleisch jener Menschen, die sich in unseren Gängen verlaufen und dann vor Durst, Hunger oder Verzweiflung sterben“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Man wolle unnötigen Kontroversen aus dem Weg gehen und nun klar Stellung beziehen.

Ikea verteidigt sich auch mit der Behauptung, dass alles zum Wohle der Kunden selbst getan wird. „Dieses Fleisch würde verschwendet werden, und es wäre eine Schande“, so ein Konzernsprecher zur Nachrichtenagentur fna. „Deshalb geben wir ihm einen Absatzmarkt und das auch noch zu einem unschlagbaren Preis. Letztendlich wirkt sich dies ja auch auf die Kunden aus, die noch am Leben sind.“

Allerdings wolle man nun vermehrt Hinweisschilder in den Filialen anbringen, damit die Kunden leichter wieder hinaus finden. „Auch wenn wir es schade finden, nun wieder Jagd auf Elche und Pferde machen zu müssen, um den enormen Fleischbedarf für unsere Fleischbällchen decken zu können.“

Bild: Wikimedia / Kirakiraouji CC BY-SA 3.0

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