Kirchen: „Alder, ich schwör“ als Eheschwur anerkannt

Kirchen: „Alder, ich schwör“ als Eheschwur anerkannt

Angesichts des sinkenden Bildungsniveaus und des Trash-TVs der privaten Sender wollen die großen Kirchen künftig auch „Alder, ich schwör“ als Ehegelübde anerkennen. Auch sonst gibt es Änderungen bei der Zeremonie.

BERLIN (fna) – Nach mehreren Jahrzehnten an Privatfernsehen und deren Trash-Formaten, sowie dem allgemein sinkenden Bildungsniveau, vollziehen auch die Katholische und die Evangelische Kirche eine Wende. Um mehr Menschen aus den unteren gesellschaftlichen Schichten zu kirchlichen Hochzeiten zu bewegen sollen die bisherigen traditionellen Zeremonien angepasst werden.

„Wir wollen künftig auch Hochzeitszeremonien im Deutschrap abhalten und beim Ehegelübde der beiden sich Vermählenden ein ‚Alder, ich schwör‘ genauso akzeptieren wie das bisher geltende ‚Ja, ich will‘ der Eheleute“, so Hans-Georg Trautner, sprecher des Ökumenischen Konzils Deutschlands (ÖKD) zur Nachrichtenagentur fna. „Wir müssen eben zu gewissen Teilen eben auch mit der Zeit gehen.“

„Gerade die Katholiken verabschieden sich ja auch schon von der Tradition des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Nonnen“, erklärte er weiter, „da ist es doch naheliegend auch andere Traditionen etwas aufzuweichen.“

Besorgt zeigt er sich, dass das Privatfernsehen mittlerweile „die Rolle der Kirche übernommen“ habe, „die Menschen dumm zu halten, während der Staat sie arm hält“. Früher habe dies noch mit dem seelsorgerischen Dienst und dem Ablasshandel „einen höheren Sinn“ gehabt, heute sei dies „nur noch heidnisches Brot-und-Spiele-Denken“, welches dahinter stecke.

„Aber wir können daran leider nichts mehr ändern und müssen damit leben, diese Clientel nun zu verheiraten“, so Trautner. „Allerdings sind auch das Schäfchen um die wir uns kümmern müssen und die ihre Kirchensteuer brav zahlen.“

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