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Rundfunk: Kein Michael Jackson, keine katholischen Messen mehr

Last updated on 11. November 2019

Angesichts der Enthüllungen rund um Michael Jackson und die Katholische Kirche, die auf umfassenden pädophilen Missbrauch hindeuten, wollen die deutschen Radio- und TV-Sender beide aus ihren Programmen verbannen. Statt der Messe soll das muslimische Freitagsgebet ausgestrahlt werden.

BERLIN (fna) – Im deutschen Rundfunk sei kein Platz für Pädophile, so der Deutsche Rundfunkbund (DRB) in einer Erklärung. „Nach den jüngsten Enthüllungen rund um den schon verstorbenen Sänger Michael Jackson und der Katholischen Kirche sehen wir uns dazu gezwungen, sämtliche deren Werke aus unseren Programmen zu verbannen“, so DRB-Präsidentin Michaela Pfiffer zur Nachrichtenagentur fna.

Dies gelte sowohl für die öffentlich-rechtlichen Sender als auch für die privaten Radio- und TV-Unternehmen. „Wir haben als verantwortliche Medienschaffende mit überwältigender Mehrheit beschlossen, diesen Schritt konsequent umzusetzen“, so Pfiffer weiter. „Wir können doch nicht einfach den Superstar Michael Jackson verbannen und bei der Katholischen Kirche einfach wegsehen.“

Während es für Michael Jackson infolge seines Ablebens zu spät sei, entsprechende Schritte einzuleiten „und so wohl für immer und ewig aus dem deutschen Programm gestrichen wird“, habe die Katholische Kirche „noch eine Chance, wenn sie die ganzen Pädophilieskandale in den eigenen Reihen vollumfassend aufarbeitet“, erklärte sie. „Irgendwelche Lippenbekenntnisse und Vertuschungsaktionen sind nicht genug.“

„Wir haben deshalb beschlossen, anstelle der Ausstrahlung katholischer Messen in Radio und TV künftig das muslimische Freitagsgebet zu übertragen“, so die DRB-Präsidentin. „Immerhin werden bei den Muslimen die Minderjährigen zuerst verheiratet, so dass es sich dann um einen einvernehmlichen Verkehr zwischen Eheleuten handelt.“

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