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Von der Leyen: „Wir besiegen Russland auch mit wenig Geld für die Bundeswehr“

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen weist die US-Kritik an den geringen Militärausgaben zurück. Deutschland könne Russland auch „mit wenig Geld“ besiegen.

BERLIN (fna) – Die Bundesrepublik schafft das Zwei-Prozent-Ziel der NATO in den kommenden Jahren nicht einmal ansatzweise. Bis zum Jahr 2025 will man zumindest auf 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung kommen, danach schrittweise aufstocken. Das ist US-Präsident Donald Trump und der NATO-Führung zu wenig. Doch im Bundesverteidigungsministerium weist man die Kritik zurück.

„Wir waren schon einmal nur für sechs Monate Krieg ausgerüstet und haben dann fast sechs Jahre gegen die Russen durchgehalten“, so Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die auch hochrangige Familienangehörige in der Wehrmacht hatte. „Heute sind wir ebenfalls für sechs Monate Krieg gerüstet, haben aber keine Nord-, West- und Südfront zu verteidigen.“

„Russland besiegen wir auch mit wenig Geld für die Bundeswehr“, erklärt sie weiter, „immerhin haben wir ja noch die alten Invasionspläne und müssen Dank der NATO-Osterweiterung auch nicht mehr so weit nach Osten marschieren.“ Man müsse eben etwas mehr in neue Stiefel investieren, „damit unsere Soldaten nicht schon nach den ersten 50 Kilometern Marsch Blasen an den Füßen bekommen.“ Moskau sei ja trotzdem „nicht nur einen Spaziergang entfernt“.

Die Amerikaner würden sich zu sehr auf absolute Summen verlassen, wenn es um die Rüstungsbudgets geht. „Blicken Sie nach Russland oder China, die schaffen auch mit deutlich weniger Geld eine schlagkräftige Armee, genauso wie auch Deutschland“, so die CDU-Politikerin weiter, „unsere externen Berater haben uns gezeigt, dass wir hierbei ebenfalls auf einem guten Weg sind. Und die müssen das wissen. Immerhin beanspruchen sie alleine schon 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, welche in die Berechnung der Rüstungsausgaben fließen.“ Auch da soll er Anteil bis 2025 auf 0,3 Prozent steigen.

Um die Siegeschancen gegen Russland – welches sein Militärbudget in der letzten Zeit zusammenkürzte – zu erhöhen, soll die Bundeswehr bis zum Jahr 2025 so weit gebracht werden, dass sie mindestens für neun Monate Krieg ausgerüstet und vorbereitet ist, zumal man „ja kein zweites Stalingrad erleben“ wolle, so die Verteidigungsministerin augenzwinkernd.

Bild: Wikimedia / Kuhlmann / MSC CC BY 3.0 DE

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8 Kommentare

  1. Rue Rue 4. April 2019

    Unfassbar
    Diese Person ist völlig bar jeder Realität. Ganz gefährlich krank.

    • ralf berlin ralf berlin 5. April 2019

      Schon seit längerer Zeit bemerkt sie, das sie (Leyen) von niemanden ernst genommen wird-nun treten wieder ihre kriminellen Persönlichkeits – Strukturen zu Tage. Im negativen Sinn höchst beachtenswert.
      Die Bande des System Merkel

      ralf berlin @ berliner express.com 2019/05/04

  2. tom tom 6. April 2019

    Geistige Brandstifter sollte man zu Rechenschaft ziehen,
    was lassen wir uns noch gefallen?

  3. Alexander Alexander 6. April 2019

    Oh well…
    You welcome

  4. Bernd Bernd 7. April 2019

    Leute, erkennt ihr nicht, dass es sich hier um Satire handelt.

    Wenn man euch erzählt, im Himmel ist Jahrmarkt, es gibt Freibier, dann rennt ihr auch los.

    • Alpert Alpert 10. April 2019

      Satire im Grenzbereich. Das kann auch schon mal im falschen Hals landen. Gut, dass Putin kein Mullah oder Ayatollah o.ä. ist.

  5. Siegfried Siegfried 8. April 2019

    Ich denke, man sollte den Militärhaushalt in Beratung der _russischen_ Armee durch McKinsey u.Ä. investieren. Wenn das auch nur halb so effizient ist wie bei der Bundeswehr, dann haben wir in Nullkommanix Frieden durch Korrosion.

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