Als Wiedergutmachung für die Kolonialverbrechen soll die EU 500 Millionen Afrikaner aufnehmen, so eine UN-Resolution.

NEW YORK (fna) – Die UN-Vollversammlung hat in einer Resolution beschlossen, dass die Europäische Union (inkl. dem Vereinigten Königreich) insgesamt 500 Millionen arme Afrikaner aufnehmen muss, um so eine Wiedergutmachung für die während der Kolonialzeit begangenen Verbrechen zu leisten. „Humanitäre Leistungen und Hilfslieferungen alleine reichen nicht aus, um das durch die Kolonialisierung der europäischen Länder in Afrika verursachte Unrecht zu tilgen“, heißt es darin.

„Aus diesem Grund müssen die europäischen Staaten – und als deren Stellvertreterin die Europäische Union als Gesamtes – bis zum Jahr 2030 insgesamt 500 Millionen Menschen aus den durch die Kolonialisierung gezeichneten Staaten aufnehmen.“

Ganze 90 Prozent dieser Menschen sollen demnach in die ehemaligen Kolonialmächte Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, die Niederlande, Deutschland und Italien einwandern dürfen, so die Forderung. Aber auch die anderen EU-Länder, die von den Kolonialreichen profitiert hätten, müssten ihren Anteil tragen.

„Wir werden uns mit den anderen europäischen Staaten zusammensetzen und einen entsprechenden Verteilungsschlüssel ausverhandeln“, heißt es aus dem Bundeskanzleramt gegenüber der Nachrichtenagentur fna. „Aber wir gehen davon aus, dass die Bundesrepublik mindestens zehn Prozent der zur Umsiedlung vorgesehenen Afrikaner übernehmen wird.“

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2 Comments

  1. Das geht nicht! Das wäre fair und gerecht, also das Gegenteil von politisch.

  2. Ist das wieder Datire?

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