Der Bund hat im Jahr 2018 insgesamt 23 Milliarden Euro für Flüchtlinge ausgegeben. Ein Plus gegenüber 2017.

Alleine der Bund hat laut der „Bild“ im vergangenen Jahr insgesamt 23 Milliarden Euro an Steuergeld für die Bekämpfung von Fluchtursachen und die Versorgung der in Deutschland eingetroffenen Migranten ausgegeben. Im Jahr 2017 waren es demnach noch 21 Milliarden Euro.

Der größte Teil des Geldes, rund 7,9 Milliarden Euro, sei in die Bekämpfung der Fluchtursachen geflossen. So wurde es im Regierungsbericht „Flüchtlings- und Integrationskosten“ angegeben. Hinzu seien mehr als 4 Milliarden Euro für Hartz IV gekommen. 7,5 Milliarden Euro gingen laut dem Bericht an die Bundesländer, zum Beispiel für die Registrierung und Unterbringung der Flüchtlinge bis zum Asylbescheid sowie Integrationskurse.

Nicht mit in den Kosten sind die Aufwendungen der Länder und Kommunen, die sie aus der eigenen Kasse bezahlen müssen. Auch die laufenden Kosten für die Sozialversicherung sind hierbei nicht inkludiert. Von den zukünftigen Kosten ganz zu schweigen. Immerhin werden die meisten dieser Menschen kaum genügend verdienen und lange genug arbeiten, um eine Rente über dem Mindestsatz zu erhalten.

Diese Zahlen spiegeln aber kaum die Realität wider, sondern stellen eine politisch gewollte Beschönigung dar. Die wahren Kosten für die seit Jahren anhaltende Migrationskrise wollen die Berliner Politiker den Menschen in Deutschland nicht wirklich zumuten.

Bitte teilen:
Similar Posts

1 Comment

  1. Und 2019 werden es über 30 Milliarden weil wir erst den Anfang sahen, gell?

Schreibe einen Kommentar zu Reiner Tiroch Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.