CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak fordert von seiner Partei mehr Anstrengungen, um jüngere Wähler zu erreichen. Ist das die Antwort auf den Youtuber Rezo?

„Wir müssen online präsenter sein. Wir müssen das Internet noch mehr nutzen, um komplexe Fragen verständlicher darzustellen“, sagte Ziemiak den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Mit Blick auf das millionenfach geklickte Anti-CDU-Video des Youtubers Rezo beklagte der CDU-Generalsekretär ein Übermaß an Populismus, Beleidigungen und falschen Vereinfachungen in sozialen Medien.

Aber auch bei der Vermittlung ihrer Position zur Reform des europäischen Leistungsschutzrechts sei die CDU zu wenig durchgedrungen. „Die Debatte um die EU-Urheberrechtsreform hat gezeigt, wie schwer wir es oft haben, junge Menschen zu erreichen. Mich beschäftigt das sehr. Daraus müssen wir lernen“, forderte Ziemiak.

Als Reaktion auf ihre Zustimmung zur Reform hatten viele Menschen im Netz den Hashtag „Nie mehr CDU“ verbreitet.

Hier das Video von Rezo:

Hat Rezo so unrecht?

Paul Ziemiak bezeichnete die Aussagen des Youtubers als Falschbehauptungen. „Er macht von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Journalismus ist das aber nicht“, so Ziemiak.

Rezo tue so, als sei nur seine Meinung die richtige, sagte Ziemiak. „Populismus, Beleidigungen und falsche Vereinfachungen haben wir in den sozialen Netzwerken und in der Politik leider schon mehr als genug“, sagte Ziemiak den RND.

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