Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Barley fordert von Merkel klares Bekenntnis zu EU-Spitzenkandidaten

In der Frage der Nominierung des nächsten EU-Kommissionspräsidenten hat die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Bundesjustizministerin Katarina Barley, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine zweideutige Haltung vorgeworfen.

Es dürfe nicht sein, dass die Top-Personalie der EU wieder wie früher in der Runde der Staats- und Regierungschefs ausgekungelt werde, sagte Barley der „Rheinischen Post“. „Die Position der Kanzlerin ist in dieser Sache nicht nachvollziehbar.

Ich würde mir von ihr ein klares Bekenntnis zu mehr Demokratie in Europa wünschen. Dazu gehört für mich auch die Frage, wie der nächste Kommissionspräsident bestimmt wird“, sagte die SPD-Politikerin.

Für sie selbst komme es nicht infrage, einem Kommissionpräsidenten zuzustimmen, der nicht zuvor bei der Europawahl als Spitzenkandidat angetreten sei, betonte Barley. Ausdrücklich wollte Barley dies aber nur für den Spitzenkandidaten der europäischen Sozialisten, Frans Timmermans, den amtierenden Vizepräsidenten der EU-Kommission, gelten lassen.

Ansonsten ließ sie ihr Abstimmungsverhalten mit Verweis auf das Prozedere bei der Wahl des Kommissionspräsidenten aber offen: „Das Parlament kann nur den Vorschlägen des Rats zustimmen“, begründete die SPD-Politikerin.

Bitte teilen:

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.