Die EU müsse sich wirtschaftlich von den USA unabhängiger machen, fordert der BDI angesichts des eskalierenden Handelskriegs Washingtons mit Peking. Auch die Europäer stehen im Visier der Amerikaner.

Obwohl Deutschland und die Europäische Union von transatlantisch orientierten Netzwerken durchzogen sind, baut sich derzeit eine europäisch-nationalistische Front auf. Insbesondere im wirtschaftlichen Teil wachsen die Zweifel daran, ob die seit Jahrzehnten bestehende enge Anbindung der europäischen Ökonomien an die amerikanische eine so gute Idee war.

Trumps nationalistische „America First“-Politik, die sich auch in Handelsstreitigkeiten und Handelskriegen ausdrückt, schadet auch den europäischen Unternehmen. Das bemerkt auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Dieser ruft die Wirtschaft in Europa zu einem vereinten Kraftakt auf, um sich aus der Abhängigkeit von den USA zu lösen. Damit reagiert der Verband auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China, der sich in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft hat.

„Europa muss sich überlegen, wie es sich in diesem Umfeld als eigenständiger globaler Spieler aufstellen kann“, sagte Dieter Kempf, Präsident des BDI, der „Welt am Sonntag“. „Wir sollten in der Lage sein, unsere eigenen Interessen zu waren.“ Weil einzelne Staaten dafür zu klein seien, müsse man diesbezüglich die EU stärken.

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1 Comment

  1. Das wäre doch die geeignete Gelegenheit sich gegenüber Rußland wieder zu öffnen, denn die sind zwar wirtschaftlich schwach auf der Brust, verfügen aber über ungeheuere Resourcen und die sollte man in eigene Überlegungen mit einbinden, bevor die Chinesen uns zuvor kommen und weiterhin hätten wir Ruhe an der „Ostfront“ und dann könnten wir auch auf die Nato verzichten, denn die Gelder würden dann für eine EU-Armee bereitstehen und völlig abkoppeln können sich die USA vom Rest der Welt ehedem nicht und man wird neue Wege der Zusammenarbeit finden müssen und wir können ja in bestimmten Fragen zusammenarbeiten, ohne die Eigenstaatlichkeit aufgeben zu müssen und wer gutes tun will soll es machen, aber Einwanderung in dieser Form auf keinen Fall, das wäre besser vor Ort und die UN hat die Welt auch nicht davon überzeugt, daß sie es kann, sie verfährt nach sozialistischem Muster, wo das Geld herkommt fragt sie nicht, sie sind nur Umverteiler auf allen Ebenen und solche Unterorganisationen wie der UHNCR und der IWF sind Beleg dafür, wie man es nicht machen sollte, die Wirtschaft eines Landes ist der einzige Gradmesser des Erfolges und funktioniert diese, dann bedeuted das in der Regel Zufriedenheit und alle anderen auf dieser Welt sollten diesem Beispiel folgen, selbst die Kommunisten Chinas haben das erkannt und man kann ja sehen wo sie heute stehen und was Schwarzafrika anbelangt, so sollten sie sich über ihre Regierungen selbst aus dem Sumpf ziehen, man kann helfen, aber nicht um jeden Preis, das findet auch in der realen Welt des Einzelnen nicht statt, warum dann auf Staatsebene.

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