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Klimaschutz: Grillverbot an öffentlichen Plätzen

Last updated on 11. November 2019

In Deutschland gilt ab 1. Juni ein komplettes Grillverbot auf öffentlichen Plätzen. Dieses soll dem Klimaschutz dienen.

BERLIN (fna) – Der Klimaschutz spielt in der deutschen Politik eine immer größer werdende Rolle. Dementsprechend werden auch Gesetze angepasst oder neu geschaffen. Eine neue Regelung, die von CDU, SPD, den Grünen und der Linkspartei geehmigt wurde, verbietet ab dem 1. Juni das Grillen an öffentlichen Plätzen. Die Grillsaison 2019 wird also vorrangig im privaten Bereich stattfinden.

„Wer grillt, schadet der Umwelt und dem Klima“, so ein Regierungssprecher zur Nachrichtenagentur fna. „Die Grillkohle sorgt für mehr CO2 und Feinstaub und das Öl vom Grillgut sorgt für krebserregende Dämpfe.“ Zudem würde dies dem Fleischkonsum Vorschub leisten. „Fleisch ist ein großer Klimakiller. Wer grillt, konsumiert mehr Fleisch und sorgt so für eine maximale Schädigung“, erklärt der Sprecher weiter.

Zwar könne man noch nicht dafür sorgen, dass die Menschen auf ihren eigenen Privatgrundstücken grillen, „doch wir hoffen auf aufmerksame Nachbarn, die sich auf gerichtlichem Wege gegen die Geruchsbelästigung wehren und so dem Wahnsinn ein Ende bereiten“, sagt er weiter.

Immerhin grillen rund 96 Prozent der Deutschen gerne im Sommer. „Egal ob im Schwimmbad, am Seeufer, in öffentlichen Toiletten oder am Campingplatz – wir haben in Deutschland mit dem Grillen eine Esskultur etabliert, die extrem klimaschädlich ist“, so der Sprecher. „Doch in wenigen Wochen hat dieser Unfug endlich ein Ende.“

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