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Merkel gibt sich von AKK enttäuscht und will bis 2021 Kanzlerin bleiben

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll zu der Schlussfolgerung gekommen sein, dass ihre Nachfolgerin auf dem Posten der CDU-Vorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer, der Spitzenposition des Landes nicht gewachsen ist. Darum wird sie uns bis 2021 erhalten bleiben.

Dies berichtet „Sputnik“ welche auf die Nachrichtenagentur Bloomberg verweist. In den letzten Monaten habe AKK in Meinungsumfragen geschwächelt; zudem habe sie die Partei mit dem gescheiterten Versuch verärgert, den Rücktritt von Merkel zu beschleunigen.

Schließlich habe die Union bei der Europawahl am vergangenen  Sonntag historisch schlecht abgeschnitten. Bei der jüngsten ARD-Umfrage vom 2. Mai war die Zustimmungsquote für Kramp-Karrenbauer im Vergleich zum Vormonat um drei Prozentpunkte auf 36 Prozent zurückgegangen.

Das ist der niedrigste Stand seit ihrer Parteiführung und fast 20 Punkte hinter Merkel. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren 55 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden.

Infolgedessen sei die Kanzlerin entschlossener denn je geworden, bis zum Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2021 an der Macht zu bleiben, sagten die Beamten. Außerdem habe Merkel beschlossen, ihr politisches Kapital nicht mehr für AKK auszugeben.

„Ich bin bereit, bis zum Ende dieser Legislaturperiode – das habe ich auch den Menschen versprochen – dann als Bundeskanzlerin zu arbeiten“, sagte Merkel der CNN-Korrespondentin Christiane Amanpour in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview. Amanpour hatte Merkel gefragt, ob sie müde sei und sich wie ein „Wrack“ fühle.

„Und ich hätte mich sicherlich nicht zu diesem Interview bereit erklärt, wenn ich nicht Lust hätte, noch ein bisschen etwas politisch zu sagen. Und diese Freude muss man jeden Tag haben“, zitierte die DPA aus dem Interview. „Man muss,… ich muss weiter neugierig auf Menschen sein können. Das bin ich. Immer wieder begegnet man neuen, faszinierenden Menschen. Und das ist für mich der wichtigste Kraftquelle für Politik“, betonte die Kanzlerin.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob Merkel vor Ende der Legislaturperiode 2021 auch als Kanzlerin abgelöst werden könnte. Den CDU-Vorsitz hatte sie im Dezember 2018 an Annegret Kramp-Karrenbauer abgegeben. Nach dem Debakel für die CDU bei der Europawahl am Sonntag war innerparteilich erneut Kritik an Merkel laut geworden, die sich weitgehend aus dem Wahlkampf herausgehalten hatte.

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3 Kommentare

  1. C.Schulze C.Schulze 30. Mai 2019

    Merkel muss ihren Kurs ab sofort andern. Ich bin nicht zur Wahl gegangen, weil Merkel sich wegen Rammstein, der Bildungspolitik, dem Klimaschutz, RWE und die Wahlkampfspenden, dann Plastikmüll in den Weltmeeren verantworten muss. Frau Kramp-Karrenbauer ist nur ein her gesuchter Sündenbock. Erst hochgelobt und dann aus gekehrt. Es nutzt auch kein Herumgeschwafel mehr, bis wann man etwas andern will. Jetzt ist der Punkt, handeln ist angesagt, ansonsten ist Merkel weg vom Fenster und die CDU geht mit ihr unter.

  2. Joachim Joachim 2. Juni 2019

    Mit der Inthronisation der neuen CDU-Vorsitzenden hat sich die Alte schlauerweise vor der EU-Wahl aus der Schußlinie gebracht und wenn das nicht sofort korrigiert wird, dann hat die Neue keine Zukunft mehr, raffiniert wie immer eingefädelt und dennoch kein Garant für das eigene politische Überleben, denn die Verfallszeit ist eingeleitet, warten wir nur noch die Ostwahlen ab.

  3. Reiner Tiroch Reiner Tiroch 16. Juni 2019

    Wenn Frau Merkel bis 2021 bleibt dann ist die CDU garantiert unter 10% gell? aber die Grünen haben dann 80% weil sie jetzt schon mit 51% gehandelt werden? lol.

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