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Absage: Hubertus Heil will nicht SPD-Chef werden

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will nicht SPD-Chef werden.Wer sein Favorit ist, sagte Heil nicht.

„Ich habe nicht vor, zu kandidieren – ich weiß aber, wen ich will“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.  „Verantwortung, Leidenschaft und Augenmaß“ seien die Eigenschaften, die der künftige SPD-Vorsitzende braucht, erläuterte er.

„Bei der Wahl des Vorsitzenden lassen sich personelle und programmatische Fragen nicht trennen – das zu glauben, wäre naiv“, fügte der Bundesarbeitsminister hinzu. „Ich will eine Parteispitze, die die SPD nach vorn und nicht an den Rand führt“, sagte Heil.

Heil sprach sich zudem dafür aus, dass die SPD einen Kanzlerkandidaten benennen solle, wenn es an der Zeit sei. „Die SPD ist, was ihre inhaltliche Substanz und ihre personelle Stärke betrifft, in der öffentlichen Wahrnehmung nicht zuletzt durch eigene Schuld chronisch unterbewertet“, sagte er. „Wir müssen jetzt erst mal Stabilität in die Partei bringen und in Regierungsverantwortung Probleme lösen“, setzte er hinzu. „Das wird uns hoffentlich zeitnah gelingen.“

„Wenn wir dann in den nächsten Wahlkampf gehen, werden wir natürlich den Anspruch haben, das Land an führender Stelle zu gestalten. Dazu werden wir auch eine Kanzlerkandidatin oder einen Kanzlerkandidaten benennen“, sagte Heil dem „RND“.

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Ein Kommentar

  1. Joaachim Joaachim 17. Juni 2019

    Er kennt sicher welche innerhalb der Partei mit Verantwortung, Augenmaß und Leidenschaft und da er selbst kein Interesse zeigt, scheinen diese Attribute bei ihm nicht vorhanden zu sein und so etwas nennt sich Politiker, Rückversicherer in Hinblick auf das eigene Heil scheint besser angebracht zu sein und solche Leute bewegen sich im politischen Spektrum, ohne Fortune und das in Führungsposition innerhalb der ältesten Partei Deutschlands, da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und ihren Untergang haben sie sich selbst zuzuschreiben.

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