Die Mehrheit der Deutschen (73%) begrüßt es, dass sich die CDU-Führungsspitze klar von der AfD abgrenzt und eine Zusammenarbeit ausschließt. Im RTL/n-tv-Trendbarometer äußern sich nur 22 Prozent der Befragten dagegen, dass die AfD ausgegrenzt wird. 86 Prozent der CDU-Anhänger und 81 Prozent der CSU-Anhänger sind dafür, dass die Unionsparteien auf Distanz gehen zur AfD.

Lediglich die Anhänger der AfD lehnen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union ab. Im Osten halten 98 Prozent, im Westen 95 Prozent der AfD-Anhänger die Abgrenzungspolitik der CDU für falsch. Von den Ostdeutschen, die keine AfD-Anhänger sind, befürworten dagegen mehr als zwei Drittel (68%) die klare Haltung gegenüber der AfD.

Drei Viertel der Deutschen (75%) sind überzeugt, dass sich die AfD-Wähler durch die aktuelle Diskussion über die zunehmende rechtsradikale Gewalt nicht beirren lassen sondern weiter AfD wählen. Das denken auch die meisten AfD-Wähler selbst: 95 Prozent von ihnen sagen, dass die Berichte über rechtsradikale Gewalt keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung haben.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: „Die klare Abgrenzung der CDU zur AfD wird von der großen Mehrheit der West- wie Ostdeutschen, die nicht mit der AfD sympathisieren, befürwortet. Damit ist auch die Abwanderung liberaler Wähler aus der politischen und gesellschaftlichen Mitte von der CDU zu den Grünen vorerst gestoppt. Dass die AfD trotz intensiver Diskussion über die Zunahme rechtsextremer Gewalt nicht an Sympathien verliert, bestätigt, dass es sich bei den AfD-Sympathisanten um eine verschworene Gemeinschaft mit einem weitgehend geschlossenen extrem rechten Weltbild handelt.“

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