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CDU: Wirtschafts- und Arbeitnehmerflügel stellen sich hinter AKK

Die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Arbeitnehmerflügels der CDU, Carsten Linnemann und Karl-Josef Laumann, haben der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer den Rücken gestärkt und lehnen eine frühzeitige Nominierung des Kanzlerkandidaten ab.

„Die Kritik an der Parteivorsitzenden ist unfair“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“. Die Kanzlerkandidatenfrage müsse und solle man erst beantworten, wenn Wahlen bevorstehen. „Nicht jetzt. Die SPD zeigt eindrucksvoll was passiert, wenn Personal- statt Sachfragen im Mittelpunkt stehen: Die Marginalisierung einer großen Volkspartei“, mahnte Linnemann.

Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU fügte hinzu, Kramp-Karrenbauer müsse in wenigen Monaten aufholen, was jahrelang versäumt wurde: der CDU ein eigenes klares inhaltliches Profil zu geben. Es werde kein einfacher Weg, weil die Zeit dränge.

„Frau Kramp-Karrenbauer macht das sehr gut, sie bindet die verschiedenen Teile der Partei ein und lässt unterschiedliche Positionen zu, damit wir dann gemeinsam zur besten Lösung finden“, so Linnemann.

Auch Karl-Josef Laumann, Chef der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), stellt sich hinter die CDU-Vorsitzende. „Annegret Kramp-Karrenbauer macht alles in allem einen klasse Job.“ Sie habe die Führung der CDU in einer nicht ganz einfachen Situation übernommen und sorge dafür, dass sich alle Flügel der Partei ausreichend wahr- und mitgenommen fühlten. „Ich bin sowohl als Präsidiumsmitglied als auch als CDA-Chef sehr zufrieden“, sagte Laumann.

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Ein Kommentar

  1. Blindleistungsträger Blindleistungsträger 24. Juni 2019

    ZITAT: „Die SPD zeigt eindrucksvoll was passiert, wenn Personal- statt Sachfragen im Mittelpunkt stehen: Die Marginalisierung einer großen Volkspartei“

    Die CDU zeigt eindrucksvoll was passiert, wenn weder Personal- noch Sachfragen im Mittelpunkt stehen: Die Marginalisierung einer großen Volkspartei

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