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Deutschland ergrünt…

Die Grünen erhalten laut den Umfragen der letzten Tage massiven Rückenwind. Selbst ein grüner Kanzler erscheint nicht mehr abwegig.

Noch vor wenigen Jahren war es immer recht klar: Kanzlerkandidaten brauchten nur die beiden „Volksparteien“ CDU und SPD aufstellen. Die anderen Parteien – also vor allem die FDP, später auch die Grünen, die Linke oder die AfD – brauchten nicht einmal daran zu denken. Sie waren lediglich als „Mehrheitsbeschaffer“ dienlich. Das hat sich geändert.

Mit dem allgemeinen „Greta-Hype“ (und zuvor schon durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima) eilten die Grünen von einem Wahlerfolg zum nächsten. Bei der jüngsten Europawahl wurden sie sogar vor der SPD zur zweitstärksten Kraft. Auch die Wähler, die sich einen grünen Bundeskanzler vorstellen können, werden offenbar immer mehr.

Für Aufregung sorgte die gestern veröffentlichte Umfrage von Forsa für RTL und n-tv, in der die Ökopartei mit 27 Prozent Zustimmung sogar die Union (26 Prozent) überholte und damit zum ersten Mal in einer Umfrage zur stärksten Kraft avancierte. Ein Plus von neun Prozentpunkten gegenüber der vorherigen Umfrage.

Das relativiert sich aber wieder, wenn man die heute veröffentlichte Emnid-Umfrage für die „BamS“ ansieht. Denn dort legen die Grünen um „nur“ drei Prozentpunkte auf 20 Prozent zu, dennoch zeigt sich ein weiterer Aufwärtstrend. Diese Entwicklung macht deutlich, dass Deutschland offensichtlich vor der ersten schwarz-grünen Koalition auf Bundesebene steht. Nicht umsonst arbeitet die CDU bereits an einem „Steuer-Klimakonzept“, welches Unternehmen einen „Öko-Rabatt“ gewähren soll.

Deutschland „ergrünt“ auf politischer Ebene. Doch was wird das für die Bundesrepublik mit sich bringen?

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