Der sozialpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Sven Lehmann, hat die Fundamentalkritik von SPD-Interimschef Thorsten Schäfer-Gümbel am sozialen Profil der Grünen zurückgewiesen.

„Anstatt sich an den Grünen abzuarbeiten, sollte die SPD sich besser fragen, warum ihr eigenes soziales Profil so verblasst ist“, sagte Lehmann dem „Tagesspiegel“. „Im Gegensatz zur SPD wollen wir Hartz IV überwinden und eine würdevolle Garantiesicherung schaffen.

Die SPD hingegen hält an Sanktionen und einer niedrigen Grundsicherung fest“, sagte er. Der Angriff der SPD laufe ins Leere, sagte der Grünen-Sozialexperte. Er wirke „umso merkwürdiger“ am Tag, nachdem die Grünen als erste Partei ein konkretes und umfassendes Konzept gegen Kinderarmut vorgestellt hätten.

Seit vielen Jahren arbeiteten die Grünen „für einen gerechten Arbeitsmarkt, gegen Armut, für Sicherheit bei Pflege, Gesundheit und Rente“. Schäfer-Gümbel hatte den Grünen im „Tagesspiegel“-Interview vorgeworfen, die soziale Frage sei ihnen „schnurzegal“, sie spiele überhaupt keine Rolle in der Programmatik der Partei.

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1 Comment

  1. Der Experte Lehmann von den Grünen kann locker in die Kamera grinsen, denn die Grünen werden mit ihren 10% seit geraumer Zeit durch den Merkelwunsch auf 30-40% hochgejubelt. Und Sie als Sozialexperte, hehe, sollten sich wie die Menschen auch fragen warum die Grünen Kinderficker allesamt bis heute frei rumlaufen, gell?

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