Die Entscheidung des CDU-Bundesvorstands, grundsätzlich nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, spaltet die Wahlberechtigten in Ostdeutschland.

Fast die Hälfte (49 Prozent) möchte nicht, dass die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. 46 Prozent sehen das anders. Bundesweit finden es knapp zwei Drittel der Wahlberechtigten (64 Prozent) richtig, das die CDU grundsätzlich nicht mit der AfD
zusammenarbeiten möchte.

Ein Drittel (33 Prozent) ist anderer Meinung. Im Westen des Landes sind 68 Prozent der Wahlberechtigten dafür, eine Zusammenarbeit grundsätzlich abzulehnen.

In den Parteianhängerschaften sind insbesondere die Grünen gegen eine Kooperation. Auch in den Reihen von SPD, Linken, FDP und Union sprechen sich große Mehrheiten gegen eine Zusammenarbeit aus. Einzig 93 Prozent der AfD-Anhänger halten es nicht für notwendig, eine Kooperation mit ihrer Partei grundsätzlich auszuschließen.

Wenig Bewegung in der Sonntagsfrage

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 25 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 13 Prozent der Befragten entscheiden. Die AfD würden 12 Prozent der Bürgerinnen und Bürger
wählen, die FDP 9 Prozent und die Linke 7 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 39 Prozent der Stimmen und hätte damit aktuell keine Mehrheit.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 6. Juni 2019 gewinnen Union, SPD und FDP jeweils einen Prozentpunkt. Die AfD und Grünen verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Linke bleibt unverändert.

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