Der sportpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion, André Hahn, hat dazu aufgerufen, Erkenntnisse kanadischer Forscher zu möglichen Risiken von Völkerball im Schulsport ernst zu nehmen.

Wenn die Forschung zu neuen Erkenntnissen gekommen sei, solle man diese „nicht leichtfertig vom Tisch wischen, sondern mit den Expertinnen und Experten im Bildungswesen sowie den Sportverbänden über mögliche Konsequenzen reden“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Von einem Verbot des Spiels halte er aber nichts, so Hahn weiter.

Eine Forschergruppe aus Kanada hatte Berichten zufolge Kritik an dem Spiel geübt und von „erlaubtem Mobbing“ gesprochen. Er selbst habe in der Schule auch Völkerball gespielt und dabei nicht das Gefühl gehabt, „dass hier legalisiertes Mobbing betrieben wird“, so der sportpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion.

Doch Sportarten unterlägen genau wie andere Bereiche der Gesellschaft Wandlungen in der Bewertung. „Sicherlich gibt es in diesem Bereich auch eine Verantwortung der Sportlehrerinnen und ?lehrer“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es komme darauf an, „wie sie dieses Spiel in ihrem Unterricht einordnen“, so der Linken-Politiker weiter.

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