Um einem möglichen Ausfall wie beim vergangenen G20-Gipfel vorzubeugen, fliegt die Luftwaffe am Donnerstag mit beiden verfügbaren Airbus A340 der Flugbereitschaft nach Japan.

Demnach seien bereits am Mittwoch die beiden größten verfügbaren Flugzeuge der Flugbereitschaft in Berlin-Tegel zur Vorbereitung bereitgestellt worden, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf Bundeswehr-Kreise.

Am Donnerstag soll der erste A340 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Bord gegen Mittag in Richtung Osaka starten, hieß es weiter. Mit etwas Verzögerung werde dann der zweite A340 aus Berlin zu einem ohnehin fälligen, regulären Trainingsflug nach Tokio starten. Sollte die Reise von Merkel planmäßig verlaufen, vollziehe die Besatzung des zweiten A340 planmäßig das Trainingsprogramm.

Im Falle eines technischen Problems oder eines Zwischenfalls bei der Kanzlerinnenmaschine stünde das Trainingsflugzeug als Ersatz zur Verfügung, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Die Luftwaffe reagiert mit dem angepassten Programm auf die vermehrten Ausfälle der vergangenen Monate. Höhepunkt dieser Serie war der Ausfall des Kanzlerinnen-Airbus auf dem Weg zum G20-Gipfel in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires im vergangenen November. Ursache war damals eine defekte elektronische Verteilerbox.

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