59 Prozent der Bundesbürger würden es „persönlich bedauern, wenn die SPD in der Bedeutungslosigkeit verschwinden würde“.

36 Prozent wäre das egal. Laut RTL/n-tv-Trendbarometer ist das Bedauern über den Niedergang der SPD besonders groß bei über 60-Jährigen (76%), SPD-Anhängern (98%), früheren SPD-Wählern (67%) aber auch bei Anhängern der Union (66%) und der Grünen (70%).

Allerdings glauben nur wenige Bundesbürger, dass die SPD sich von ihrer Schwäche erholen könnte. 69 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Sozialdemokraten das verloren gegangene Vertrauen in absehbarer Zeit nicht zurückgewinnen können. Dieser Auffassung sind auch 21 Prozent der SPD-Anhänger. Von den früheren SPD-Wählern haben sogar 72 Prozent (das sind 17,4 Millionen Wahlberechtigte) die Hoffnung aufgegeben, die SPD könnte wieder erstarken

Kühnert der Messias?

Könnte der Juso-Chef Kevin Kühnert die SPD aus ihrem Stimmungstief führen?

56 Prozent der Bundesbürger trauen ihm das nicht zu. 23 Prozent halten Kühnert für geeignet, neuer SPD-Chef zu werden, 21 Prozent haben dazu keine Einschätzung. Auch die SPD-Anhänger und die früheren SPD-Wähler setzen nur zu einem Viertel ihr Vertrauen in den Juso-Vorsitzenden.

Könnte Oskar Lafontaines Vorschlag, die SPD mit der Linkspartei zu vereinigen, den Sozialdemokraten helfen?

30 Prozent halten das für einen guten Vorschlag, 58 Prozent sind dagegen. Mehrheitlich dafür sind lediglich die Anhänger der Linkspartei (67%), 60 Prozent der SPD-Anhänger und 63 Prozent der früheren SPD-Wähler dagegen lehnen die Idee ab.

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