NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) rät der Landesregierung, nicht blind dem grünen Zeitgeist zu folgen.

„Wir müssen in NRW die Wertschätzung für industrielle Fertigung behalten. Und da macht mir die ganze grüne Wohlfühlpolitik mächtig Sorgen. Wir sind als Landesregierung gut beraten, nicht den Grünen hinterher zu laufen“, sagte Laumann der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und den Westfälischen Nachrichten (WN) während einer Reise nach Rumänien.

Der Minister hatte dort mit einer Delegation aus Unternehmern, Handwerkern und Gewerkschaftern Firmen aus NRW besucht, die die Standortvorteile dort nutzen. In Rumänien passiere viel, sagte CDU-Politiker Laumann. Auch dort gebe es fleißige Menschen. In Sibiu in Siebenbürgen (früher: Hermannstadt) entstehen moderne Industrien vor den Türen der Stadt. „Die Maschinen dort kommen zum Glück oft noch aus Deutschland. Wir müssen aber aufpassen, dass wir nicht eines Tages von den EU-Partnern abgehängt werden“, warnte Laumann.

Die Landesregierung müsse daher den NRW-Bürgern erklären, wie wichtig es sei, dass NRW ein Industrieland mit genügend Gewerbeflächen und bezahlbarer Energie bleibe. „Mit ein paar Windrädern und etwas Sonnenenergie ist es nicht getan. Industrie lässt sich nicht verstecken, aber sie sorgt für gute Arbeitsplätze“, sagte Laumann und nannte es eine „Katastrophe“, dass im Ruhrgebiet einige Städte zu wenig geeignete Industrieflächen anböten.

Er kritisierte in diesem Zusammenhang den Regionalverband Ruhr (RVR). „Der RVR schenkt diesen Fragen nicht genug Aufmerksamkeit und weist zu wenige Flächen aus“, so Laumann.

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1 Comment

  1. Immerhin noch ein Einäugiger unter Blinden, wobei diese Feststellung auch nichts mehr nützt, denn der grüne Zeitgeist hat die bundesrepublikanische Landschaft voll ergriffen und das führt direkt in den Untergang, denn deren Methoden sind auf Idiologie begründet und die Wirtschaft, zusammen mit den Bürgern wird zum Opfer und wenn sie es spüren ist es bereits zu spät und was dann kommt ist heute noch nicht einzuschätzen.

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