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Spahn will Organspende zum Unterrichtsthema machen

Die Offensive von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für mehr Organspenden in Deutschland soll auch in die Schulen Einzug halten.

Ein unter Federführung der Deutschen Stiftung Organtransplantation erstandener Initiativplan sieht vor, das Thema langfristig in die Lehrpläne der Schulen aufzunehmen. „Da eine Entscheidung gegen die Organspende mit der Vollendung des 14. Lebensjahres und die Entscheidung für die Organspende im Alter von 16 Jahren getroffen werden kann, ist es sinnvoll, bereits in der Schule mit der Aufklärungsarbeit zu beginnen“, heißt es in dem Plan, der der „Rheinischen Post“ vorliegt.

Auf diese Weise könnten mögliche Berührungsängste mit dem „mitunter tabuisierten Thema“ frühzeitig verhindert oder abgebaut werden. Spahn begrüßte den Ansatz der Fachleute. „Die differenzierte Ansprache verschiedener Zielgruppen in der Bevölkerung helfen, Organspende zu einer Selbstverständlichkeit zu machen“, sagte Spahn.

Neben den Schülern sollen auch Migranten und Senioren gesondert adressiert werden. Die Bürger ab 65 Jahre sollten insbesondere aufgeklärt werden, dass für die Organspende keine Altersgrenze existiere, heißt es in dem Initiativplan.

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