Der langjährige Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat dafür plädiert, dass seine Partei bei der nächsten Bundestagswahl einen Kanzlerkandidaten aufstellt.

„Wenn die Umfragen so bleiben, dann müssten die Grünen einen Kanzlerkandidaten aufstellen“, sagte Ströbele dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Das müsse man kurz vor der Wahl entscheiden und nicht zwei Jahre vorher. „Aber nehmen wir mal an, die Zahlen bei den letzten Wahlen und in den Umfragen würden so bleiben wie jetzt, wäre ich natürlich dafür.

Sie können ja schlecht sagen, wir wollen stärkste Partei werden und dann sagen, den Kanzler stellt eine kleinere Partei wie etwa die SPD. Wenn Sie die letzten Umfragen zugrunde legen, würde die SPD nur noch die Hälfte der Abgeordneten kriegen.“

Ströbele sagte zur Lage seiner Partei weiter: „Natürlich bin ich auf der einen Seite überrascht. Auf der anderen Seite sehe ich das mit großer Zufriedenheit. Und ich denke auch: Wenn man sich das Personal an der Spitze anschaut und es mit den anderen Parteien vergleicht, sind die Grünen viel ernster und glaubwürdiger.

Auch Frau Merkel trägt zwar den Titel ‚Klimakanzlerin‘ – doch es passiert ja nichts. Man dachte, die Wähler verzeihen denen alles. Aber anscheinend ist da eine Grenze.“ Bisher weichen die Grünen der Kanzlerkandidaten-Debatte aus.

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1 Comment

  1. Wenn schon Kanzler*in-Wahl, dann doch lieber Antonia Hofreiter. Die kann bedeutend besser plaudern, der Habeck ist mir für einen Grünen zu intellekt, oder wie das heißt.

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