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CDU-Politiker Sensburg kritisiert „Sea Watch“-Landung in Italien

Der CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg hat im Konflikt um das Rettungsschiff „See Watch 3“ Vorwürfe gegen die Mannschaft erhoben.

Das Rettungsschiff sei nicht gezwungen gewesen, die Bootsflüchtlinge in Italien an Land zu bringen, sagte Sensburg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Zwar habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte schon 2012 entschieden, dass Gerettete nicht in Kriegsgebiete wie aktuell Libyen verbracht werden dürften, andere Staaten wie Tunesien, Algerien oder Ägypten seien aber möglich, gab Sensburg zu bedenken.

„Hier müsste Sea Watch die Geretteten eigentlich an Land bringen, sonst unterstützen sie im Kleinen die Arbeit der Schlepper“, kritisierte er.

Menschen in Seenot zu retten, sei ein Gebot des Seerechts, des europäischen und des internationalen Völkerrechts. Hier spiele es zu Recht keine Rolle, wo die Menschen in Seenot ursprünglich herkämen.

„Die Frage, wo die Geretteten aber an Land gebracht werden, ist davon unabhängig“, fügte er hinzu.

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Ein Kommentar

  1. Chrischi Chrischi 2. Juli 2019

    Er hat recht.
    Diese Frage stellt sich schon lange und steht konträr zu der Anlandung in Europa.
    Gerade im Hinblick auf den damit einhergehenden Vorwurf, Schlepperbanden das Einlaufen abzunehmen. Gerettete sind nicht gleich Flüchtlinge, aber derzeit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Flüchtlinge könnten in sichern Staaten, wie Tunesien oder Ägypten ebenfalls Schutz erfahren.

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