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Merkel: „Afrika ist unsere Zukunft!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Afrika-Gipfel teilnehmen. Für sie ist klar, dass der „Schwarze Kontinent“ die Zukunft darstellt.

BERLIN (fna) – Deutschland müsse in die Zukunft, also in Afrika investieren, so Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem G20-Gipfel „Compact für Africa“ zur Nachrichtenagentur fna. „Kein anderer Kontinent wurde in den letzten Jahrzehnten dermaßen vernachlässigt wie Afrika“, erklärte sie, „doch angesichts der demografischen Entwicklungen in Deutschland und Europa kommen wir nicht darum herum, gemeinsam mit Afrika für die Zukunft zu arbeiten.“

Sie will sich dafür einsetzen, dass deutsche Unternehmen stärker in Afrika aktiv werden und so in eine sichere Zukunft starten können. „Wegen der AfD-Erfolge werden wir nicht genügend Fachkräfte nach Deutschland bringen können“, beklagte sie sich, „doch wir können unsere Unternehmen nach Afrika bringen und dort günstiger produzieren, so dass die Gewinne stärker sprudeln.“

Deshalb will sie auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier dazu antreiben, mehr Garantien und Bürgschaften an Unternehmen zu vergeben, denen die Banken wegen des zu hohen Risikos keine Kredite gewähren wollen. „Nachdem wir die Banken im Zuge der Finanzkrise 2008 gerettet haben, werden wir nun auch die deutschen Unternehmen retten“, erklärte sie, „deshalb werden wir Garantien und Bürgschaften in zweistelliger Milliardenhöhe zur Verfügung stellen.“

BMW, Mercedes und Porsche wollen schon Produktionsstätten im Kongo und in Malawi bauen, um so die Nachfrage der lokalen Diktatoren und Milliardäre befriedigen zu können. Auch Rheinmetall und Heckler & Koch wollen mit lokalen Produktionsstätten direkt vor Ort produzieren, was die Bundeskanzlerin unterstützt. „Wenn diese Unternehmen in Deutschland Waffen produzieren, protestiert ja nur ständig die Linke dagegen und die SPD fordert ja auch immer nur Exportstopps in diverse Länder“, so die Bundeskanzlerin, „doch das kann man so problemlos umgehen.“

Sie habe sich neben den Ländereien in Paraguay (der BEX berichtete) auch schon Plantagen in der Elfenbeinküste und in Togo gekauft. „Südamerika wird mir langsam zu unsicher, da möchte sich schon in einer sicheren Boomregion meinen Lebensabend verbringen können“, erklärte sie.

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