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„Zu wenig Öl“ – Trump will US-Truppen aus Deutschland abziehen

Weil Deutschland keine großen Ölreserven besitzt und nicht viel mehr für die Besatzungstruppen zahlen möchte, will US-Präsident Trump die US-Truppen abziehen. Es gebe lukrativere Länder.

WASHINGTON (fna) – Die Aufrechterhaltung des US-amerikanischen Weltreichs wird zu teuer. Nachdem bereits Südkorea und Japan erklärten, nicht mehrere Milliarden Dollar jährlich mehr für die US-Besatzungstruppen zahlen zu wollen und sie ohnehin keine nennenswerten natürlichen Ressourcen bieten, will US-Präsident Donald Trump nun dort die US-Truppen abziehen. Aber auch Deutschland steht im Visier.

„Wir haben immer noch mehr als 33.000 Soldaten in Deutschland stationiert“, so Trump zur Nachrichtenagentur fna, „und Berlin will für unseren Schutz vor Russland und einer kommunistischen Machtübernahme nicht mehr bezahlen. Ölvorkommen die wir dafür plündern können sind ebenfalls nicht vorhanden. Das ist ein schlechter Deal!“

Deshalb werde er bereits im kommenden Jahr sämtliche US-Truppen aus Deutschland abziehen. „Wir verlassen Deutschland und werden uns lukrativere Ziele aussuchen“, so der US-Präsident. Er habe bei einem Blick auf die US-Weltkarte gesehen, dass beispielsweise das ölreiche Nigeria noch keine große US-Militärpräsenz habe. „Nigeria und deren Erdölreserven brauchen den Schutz durch US-Truppen“, erklärte er, „immerhin versuchen von der CIA finanzierte Islamisten sie zu erobern.“ Da müsse das Pentagon aushelfen.

Auch Bolivien, welches umfangreiche Lithium-Vorräte besitzt, müsse „vor Kommunisten geschützt werden“, so Trump. „Nachdem wir den Kommunisten Morales endlich gestürzt und eine pro-amerikanische Regierung installiert haben, können wir sicher sehr bald einen guten Deal machen.“

Die rund 110.000 US-Soldaten aus Deutschland, Japan und Südkorea könne man „problemlos auf Nigeria und Bolivien aufteilen“, so der Republikaner weiter, „diese beiden Länder werden für den US-Schutz deutlich dankbarer sein als die geizigen Deutschen, Japaner und Südkoreaner.“

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Ein Kommentar

  1. Elisa Elisa

    Na hoffentlich macht er seine diesbezügliche Vorhersage wahr und zieht tatsächlich die US-Truppen in Deutschland ab. Wenn es um Truppen-Abzug ging, hat er sich vor allem bzgl. Nahen Osten und Afghanistan nichts als mit grossem Getöse hervorgetan. Hintenherum hat er seine Truppen nicht abgezogen, sondern diese neu platziert.

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