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Nach Brexit: Großbritannien soll US-Bundesstaat werden

US-Präsident Donald Trump hat Tories-Chef Boris Johnson den Beitritt Großbritannniens zu den USA angeboten.

WASHINGTON, LONDON (fna) – Die Konservativen im Vereinigten Königreich können einen fulminanten Wahlsieg feiern. Parteichef Boris Johnson will nun noch in diesem Jahr den Brexit vollziehen, was jedoch mit großen wirtschaftlichen Nachteilen verbunden sein wird. Um dies zu umgehen, scheint ein grandioser Coup durchgeführt zu werden.

„US-Präsident Donald Trump hat uns angeboten, nach dem Brexit Teil der USA zu werden“, so Johnson gegenüber der Nachrichtenagentur fna, „Wir wären dann der 51. Bundesstaat der USA und hätten so die Wiedervereinigung mit unseren früheren Kolonien geschafft.“ Auch die Schaffung von vier Bundesstaaten (England, Wales, Schottland und Nordirland) sei „eine Option“, so der konservative Politiker.

Viel ändern würde sich auf politischer Ebene mit einem Beitritt des Vereinigten Königreichs zu den Vereinigten Staaten ohnehin nicht, erklärte Johnson. „Schon jetzt sind wir auf vielen Ebenen eng miteinander verbunden, etwa bei den Geheimdiensten, auf militärischer Ebene und dergleichen“, sagte er, „Nur an den sprachlichen Differenzen müssen wir wohl noch arbeiten, denn die Amerikaner müssen ordentliches Englisch lernen.“

Die königliche Familie werde man auf britische Überseegebiete umsiedeln, über die sie dann herrschen könnten. „Wir werden freiwillig auf Anguilla, Bermuda, die Britischen Jungferninseln, die Falklandinseln, die Kaimaninseln, Montserrat, die Pictairninseln, St. Helena, Südgeorgien, die Turks- und Caicosinseln und das britische Territorium im Indischen Ozean verzichten“, erklärte er, „darüber kann die Queen dann herrschen wie sie will.“

Zudem hoffe er, dass dies Schule mache. „Australien, Neuseeland und Kanada könnten sich ebenfalls den Vereinigten Staaten anschließen und so ein unschlagbares Weltreich schaffen“, phantasierte er, „und ich denke, Präsident Trump ist der einzige, der dazu in der Lage ist dieses Weltreich angemessen zu führen.“

Auch soll seine Partei in „Republican Party“ umbenannt werden, während die Labour Party sich in „Democratic Party“ umbenennen möchte. „Damit können wir Präsident Trump wieder eine Mehrheit im Kongress verschaffen.“

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2 Kommentare

  1. Schuler Schuler

    Eine seit langem ausgearbeitete Strategie beider Seite. Johnson bekommt das angeboten. Merkel wird dazu gezwungen. Was nicht heißt, dass Sie ebenfalls lange auf diesen Moment hingearbeitet hat.

  2. Elisa Elisa

    Sollte das stattfinden, würde sich tatsächlich nicht viel ändern. Britannien ist schon lange Teil Amerikas und arbeitet engstens mit den USA zusammen. Es darf aber daran gezweifelt werden, ob den Konservativen Briten diese Idee – so nackt auf den Tisch geknallt – tatsächlich gefällt.

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