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Grüne: Kindersteuer für das Klima

Künftig sollen Eltern kein Kindergeld mehr erhalten, sondern vielmehr Steuern pro Kind bezahlen, so Anton Hofreiter von den Grünen.

BERLIN (fna) – Das globale Bevölkerungswachstum trägt nach Ansicht der Grünen dazu bei, das Klima weiter zu belasten. Aus diesem Grund müssten die Bundesregierung und die Europäische Union massiv gegensteuern, damit so der vom Menschen verursachte Klimawandel reduziert werden kann.

„Jedes Kind das auf die Welt kommt ist angesichts der globalen Überbevölkerung eines zu viel“, so Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, „insbesondere in den Unmengen an Ressourcen verschlingenden Industriestaaten.“ Der ökologische Fußabdruck eines Europäers sei „viel zu groß, als dass man dies ignorieren kann.“

Seitens der Bundesregierung müssten nun entsprechende Schritte gesetzt werden. „Die Bundesregierung muss das Kindergeld ersatzlos streichen und ebenso die Kinderfreibeträge“, so Hofreiter, „diese konterkarieren sämtliche Bemühungen, mittels Klimasteuern den CO2-Ausstoß zu verringern.“ Gerade auch deshalb, weil die Europäer über die Wertschöpfungskette den Ausstoß des Klimagases in anderen Ländern fördern würden.

Aber auch Brüssel müsse handeln, fordert er. „Die Europäische Kommission kann nicht einerseits einen ‚Green Deal‘ beschließen und andererseits zusehen, wie die Menschen in Europa unablässig neue Klimasünder produzieren. Das geht nicht!“, wettert der Grüne.

Um diesen „Green Deal“ für Europa zu finanzieren müsse Brüssel eine „Kindersteuer“ einführen, fordert der Politiker. „Ich halte 1.000 Euro pro Geburt und monatlich 50 bis 100 Euro pro Kind für durchaus angemessen“, so Hofreiter. „Diese Milliarden an Zusatzeinnahmen müssen dann direkt in die Ergrünung Europas fließen.“

Deutschland könne so „endlich einmal Vorbild und Vorreiter im positiven Sinne werden“, erklärt er. Bislang habe er sich immer wieder am Spruch „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ gestoßen, „doch inzwischen denke ich, dass die Welt vom deutschen grünen Wesen massivst profitieren kann.“

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2 Kommentare

  1. Leopold J. Dirsch Leopold J. Dirsch

    ….ja, wann werden mal die Islamisten verarscht???
    Ah, das traut ihr Euch nicht, klar da hat man Angst, Charly Hebdo läßt grüßen.

  2. potzblitz potzblitz

    naja,,,,dann kannn man den grünen sich zur verminderung des co2 fussabdrucks doch empfehlen, sich gleich auf den städtischen friedhöfen zur einsargung einzufinden.verbrennen kommt zwecks co2 vermeidung für die nicht infrage. und da sie ja so moralisch den zeigefinger heben, sollten sie mit guten beispiel voran gehen, und dieses noch zu lebzeiten tun, ungeachtet ihrer wohl möglichen restlebezeit.
    dann könnte ich auch drüber nachdenken.
    doch ich kann das ergebnis meiner überlegungen wohl jetzt schon mitteilen: hmmmmnein!

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