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Grüne: SPD für Homöopathie besser geeignet

Die Grünen wollten über ihre Haltung zur Homöopathie debattieren. Doch dafür sei die SPD besser geeignet.

BERLIN (fna) – Homöopathie ist für die Grünen ein heißes Thema. Bis vor einigen Jahren war die grüne Politik in Deutschland auch nur in homöopathischen Dosen verfügbar, so dass sie größtenteils nur einen Placebo-Effekt hatte. Entsprechend sei dies auch in der Medizin der Fall.

„Wir haben lange Zeit über die Homöopathie diskutiert, zumal wir damit auch in der Politik so einige Erfahrungen gemacht haben“, so die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Kathrin Göring-Eckardt zur Nachrichtenagentur fna, „doch inzwischen wirkt die grüne Politik in vollen medizinischen Dosen, so dass wir das Thema für abgehakt betrachten.“

Vielmehr solle jetzt die SPD die Themenführerschaft in Bezug auf Homöopathie und Globuli übernehmen. „Angesichts der mittlerweile nur noch in homöopathischen Mengen vorhandenen sozialdemokratischen Politik in der SPD können wir den Ball nun wohl an unsere Kollegen dort weiterspielen“, erklärt sie.

Sozialdemokratische Politik sei nämlich inzwischen ohnehin keine Medizin für die Bevölkerung mehr, sondern käme „über einen Placebo-Effekt nicht mehr hinaus“, so die grüne Spitzenpolitikerin weiter. „Grüne Pillen sind echte politische Medizin, rote Pillen nur Globuli.“

Politik sei wie Medizin, erklärt sie, denn „ein Allheilmittel für alle Wehwehchen gibt es nicht.“ Doch die Grünen hätten sich von der Politik in homöopathischen Dosen endgültig verabschiedet und sähen sich nun als „vollwertige Medizin“ an.

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