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Kühnert: „Wir veräppeln die Arbeiter besser als die FDP“

Last updated on 7. Januar 2020

Weil die FDP um die Stimmen der Arbeiter wirbt, gerät SPD-Vize Kevin Kühnert in Rage: „Wenn jemand die Arbeiterschaft veräppeln kann, dann sind wir es!“

BERLIN (fna) – Zwischen der FDP und SPD ist ein Kampf um die Wählerstimmen der Arbeiter entbrannt. Beide Parteien streiten sich darüber, wer diese Wählerclientel besser nach Strich und Faden veräppeln kann.

„Es kann doch nicht angehen, dass die FDP in unseren Gewässern fischt“, so SPD-Vize und Juso-Chef Kevin Kühnert zur Nachrichtenagentur fna, „Wenn jemand die Arbeiterschaft nach Strich und Faden veräppeln kann, dann sind wir es!“ Immerhin hätten die Sozialdemokraten eine langjährige Tradition darin.

„Wir haben nicht nur die Agenda 2010 samt Hartz IV umgesetzt, sondern auch dafür gesorgt, dass Sitzungen zum Cum Ex-Skandal geheim bleiben und die Finanztransaktionssteuer nicht den Derivatehandel der Superreichen trifft, sondern die kleinen und mittleren Anleger“, erklärte er, „so sieht jeder, dass wenn jemand die Arbeiterschaft veräppeln kann, sind wir es!“

Bei der FDP versteht man die Aufregung nicht. Parteichef Lindner erklärt gegenüber der fna: „Im Gegensatz zur SPD und den anderen linken Parteien halten wir es mit Offenheit und Transparenz. Wir sagen von vornherein, dass wir die Unterschicht zugunsten der Oberschicht ausbeuten wollen.“

Es sei „besser ohne Mindestlohn in Leiharbeit zu schuften als unter der Brücke schlafen zu müssen“, erklärte der Liberale weiter. „Die Menschen müssen endlich in der Realität ankommen und erkennen, dass zwar jeder theoretisch die Chance auf ein gutes Einkommen habe, aber eben nicht alle.“

„Wer als Taugenichts ohne abgeschlossene Berufsausbildung dicke Kohle machen will, sollte sich bei den Grünen melden“, so Lindner weiter, „Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckardt sind doch die Paradebeispiele schlechthin.“ Dazu müsse man nicht „die Privatwirtschaft mit Mindestlohn, Arbeitsschutz und ähnlichem sozialistischen Müll kaputt machen.“

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Ein Kommentar

  1. Eberhard Geike Eberhard Geike

    So viel Wahrheit auf einen Haufen verkraftet das abgerichtete Volk nicht mehr.
    Ich war auch total perplex und brauchte eine Sortierpause.

    Die Energie des Kapitalismus ist Geld. Diesen „Strom“ („nicht im Sinne von Energie“) schaltet die Regierung nicht ab. Geht ja nur über den Schalter Macht. Da sitzt die Lobbyistenbande als Schutzschild davor.
    Den realen elektrischen Strom schaltet die Regierung auch nicht ab. Das müssen andere machen, weil sie Rahmenbedingungen der Politik nicht einhalten können.

    Ich habe den Verdacht, daß da keiner von den Politikern die Gleichgewichtsbedingung unseres Energiesystems kennt, zu Jeder Sekunde des Tages kann nur verbraucht werden, was erzeugt wird. Also Solarkaffee zur Mitternacht??

    Ich hatte in dieser Richtung schon mehrere mails verfasst und keine Antwort bekommen.

    Spam-Filter – damit kann Partei sich auch Arbeitserleichterungen verschaffen.
    Ich 67 Ost, telefonieren in meiner Jugend nicht gelernt, werde es lernen.
    Nebeneffekt: Ein aktives Gehirn verhindert Demenz.
    Ich will noch etwas bewirken. Meine Krankenkassenbeiträge gehen nicht an Demenzpillenhersteller.

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